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KUKA verkaufen


30.01.2009
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Gordon Schönell, stuft die KUKA-Aktie (ISIN DE0006204407 / WKN 620440) unverändert mit "verkaufen" ein.

Die Gesellschaft werde am 3. Februar die vorläufigen Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 veröffentlichen. Während das Zahlenwerk im Neun-Monatszeitraum noch durchaus gut ausgefallen sei, sei das vierte Quartal insbesondere durch das Eröffnen eines Gläubigerschutzverfahrens eines Kunden und einem daraus folgenden Forderungsausfall negativ geprägt gewesen. Die Analysten würden davon ausgehen, dass sich hieraus EBIT-wirksame Belastungen von 23 Mio. Euro ergeben hätten. Dies entspräche der maximalen Belastung, ohne eine Restverwertung der Anlage. Des Weiteren würden sie davon ausgehen, dass das vierte Quartal ebenfalls schon durch die Konjunkturschwäche negativ beeinflusst worden sei und die Marge vor den Einmalaufwendungen in Folge dessen nicht mehr das Niveau von 6,0% aus dem Vorjahresquartal erreicht habe. Insgesamt würden sie damit für das vierte Quartal ein EBIT in Höhe von ca. -2,5 Mio. Euro erwarten.


Für das Geschäftsjahr 2008 erwarten die Analysten vom Bankhaus Lampe folgende Ergebnisse: Umsatz: 1.272,0 Mio. Euro, EBITDA: 72,4 Mio. Euro, EBIT: 49,4 Mio. Euro, Nettogewinn (bereinigt): 25,7 Mio. Euro, Ergebnis je Aktie: 0,97 Euro.

Folgende Punkte sollten bei diesem Wert berücksichtigt werden und seien gegeneinander abzuwägen: bereits vollzogene und noch weiter beabsichtigte Erhöhung der Umsätze mit der General Industry, Erschließung neuer Absatzmärkte wie der Flugzeugindustrie, die Automobilindustrie sei gezwungen, auf das veränderte Nachfrageverhalten der Konsumenten einzugehen und müsse entsprechend zahlreiche neue Modelle auf den Markt bringen, nicht direkt abhängig von der Anzahl abgesetzter Automobile, sondern von der Modellvielfalt, Umsatzanteil der Automobilindustrie belaufe sich auf ca. 70%, Automobilbauer würden auf breiter Basis ihre Investitionsprogramme kürzen, möglicherweise müsse eine Abschreibung auf den Wert der Tochtergesellschaft KTOP erfolgen, Erschließung neuer Absatzmärkte könnte zu Lasten der Marge gehen, Investitionsbereitschaft in der General Industry werde ebenfalls zurückgehen.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die KUKA-Aktie unverändert mit dem Anlageurteil "verkaufen" und einem unveränderten Kursziel von 7,50 Euro ein. Auch wenn KUKA derzeit bemüht sei, die Abhängigkeit von der Automobilindustrie weiter zu verringern, sähen die Analysten hierdurch wenig Aufwärtspotenzial, denn von der General Industry kämen in diesem globalen wirtschaftlichen Abschwung ebenso keine Impulse. (Analyse vom 30.01.2009)
(30.01.2009/ac/a/d)




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